Schloss Fürstenstein — Die barocke “Perle Schlesiens”

7,90 

Arne Franke
Schloss Fürstenstein / Zamek Ksiaz
- Die barocke "Perle Schlesiens"

Senfkorn Verlag, 2018, 84 Seiten, A5, farbige Abbildungen 84 Seiten, A5, farbige Abbildungen

Kategorien: ,

Beschreibung

Im Gör­lit­zer Senf­korn Ver­lag ist jetzt eine reich bebil­der­te, aus­führ­li­che Publi­ka­ti­on des renom­mier­ten Kunst­his­to­ri­kers Arne Fran­ke über Schloss Fürs­ten­stein erschie­nen, das als das größ­te und schöns­te Schloss in Schle­si­en gilt.

Her­vor­ge­gan­gen aus einer pias­ti­schen Burg, war Schloss Fürs­ten­stein seit dem 16. Jahr­hun­dert Sitz der Fami­lie von Hoch­berg und Ziel zahl­rei­cher illus­trer Gäs­te. Zu Anfang des 20. Jahr­hun­derts bot das Schloss der euro­päi­schen Aris­to­kra­tie eine prunk­vol­le Büh­ne, auf der „Dai­sy von Pleß“, Gat­tin des Fürs­ten Hans Hein­rich XV. von Hoch­berg-Pleß, Regie führ­te. In den 1920er Jah­ren folg­ten fami­liä­re Zer­rüt­tung, wirt­schaft­li­cher Nie­der­gang und letzt­lich die Ent­eig­nung der fürst­li­chen Fami­lie durch das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime. Ein zer­stö­re­ri­scher, nie voll­ende­ter Umbau durch die „Orga­ni­sa­ti­on Todt“ ver­wüs­te­te das pracht­vol­le Schlos­s­in­ne­re weit­ge­hend. Ab den 1960er Jah­ren durch die pol­ni­sche Admi­nis­tra­ti­on wie­der instand gesetzt, sind es nun die jüngs­ten Restau­rie­rungs­ar­bei­ten an Schloss und Park­an­la­gen, die der „baro­cken Per­le Schle­si­ens“ nun wie­der neu­en Glanz ver­lie­hen haben.
In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de die­ses größ­te Schloss in Schle­si­en weit­ge­hend saniert und um eine stän­di­ge Aus­stel­lung zahl­rei­cher, wert­vol­ler his­to­ri­scher Auf­nah­men zum dama­li­gen Leben der hoch­ad­li­gen Fami­lie und dem Schloss­all­tag berei­chert. Heu­te bil­det Schloss Fürs­ten­stein mit über zwei Mil­lio­nen Besu­chern jähr­lich die meist­be­such­te tou­ris­ti­sche Attrak­ti­on Schlesiens.