In einer Zeit voller Konflikte und Abgrenzung gerät eine einfache Wahrheit in Vergessenheit: Fortschritt entsteht nicht durch Mauern, sondern durch Brücken. Sie verbinden Menschen, Regionen und Länder – und schaffen die Grundlage für Austausch, Verständnis und Frieden. Brücken aus Stahl und Beton überwinden Flüsse und Grenzen, erleichtern Handel und bringen Menschen näher zusammen. Doch ihre eigentliche Bedeutung geht weit darüber hinaus. Jede Brücke steht für Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsame Ziele. Aber Brücken müssen gepflegt werden. In Krisenzeiten ist es leicht, sich zurückzuziehen. Doch genau dann braucht es Offenheit und Dialog. Genau diesem Thema widmet sich die April-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN in ihrem Leitartikel von Oliwia Drozdowicz.
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Ostern sagt: Es gibt einen, der dich sieht. Einen, der dich ruft. Einen, der dir Zukunft schenkt. Einen, der spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern jetzt. Heute. In deinem Leben. […] Ein Ostergruß von Generalsuperintendent i.R. Martin Herche (Göttingen)
mehrIm Rahmen des Seminars „Deutsche und Polen – Europäische Nachbarschaft“ war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Oberschlesien vom 15. bis 20. März zu Gast im Rheinland. Die Leitung lag in den bewährten Händen von Joachim Karwoczik und Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel sowie Tobias Schulz, dem Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation „Junges Schlesien“.
mehrIn drei Wochen feiern wir Ostern – und mit ihm das Herzstück des christlichen Glaubens. Kein anderes Fest bündelt Hoffnung, Trost und Neubeginn so stark wie die Feier der Auferstehung. In einer Zeit, die von Krisen, Unsicherheiten und tiefgreifenden Umbrüchen geprägt ist, gewinnt die Osterbotschaft eine besondere Aktualität: Das Leben ist stärker als der Tod, das Licht durchbricht die Dunkelheit. Generalsuperintendent i.R. Martin Herche beleuchtet in der März-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN eine ganz eigene Bedeutung des Osterfestes. Er erinnert daran, dass Ostern mehr ist als ein historisches Ereignis oder ein religiöses Ritual.
mehrDie Februar-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN hält besondere Höhepunkte für die Leser bereit. So ist es dem Redaktionsmitglied Markus Junghans gelungen, ein echtes journalistisches Ausrufezeichen zu setzen. In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen ein exklusives Interview mit der Schlagerlegende Heino. Offen, persönlich und überraschend blickt der Ausnahmeinterpret auf sein Leben, seine Karriere und seine Musik und auf Schlesien zurück.
mehrAm Samstag, den 31. Januar 2026, fand im Haus Schlesien in Königswinter der festliche Neujahrsempfang der Landsmannschaft Schlesien statt. Mitglieder, Freunde und Gäste begrüßten gemeinsam das neue Jahr in besonderer Atmosphäre.
Bundesvorsitzender Stephan Rauhut begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter den 1. stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Velbert Nico Schmidt, der als Mitglied der Landsmannschaft auch ein Grußwort sprach, Christoph Lindner, Konsistorialrat der Visitatur Breslau und für das Bistum Hildesheim, sowie Dr. Ernst Gierlich, Vorsitzender der Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen. Ein besonderer Gruß galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle mit Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel.
mehrIm Jahr 2026 erinnern wir an die Vertreibung aus Schlesien vor 80 Jahren. Zwar begannen wilde Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen bereits im Jahr 1945, der größte Teil der Schlesier wurde jedoch 1946 vielfach in Vieh- und Güterwaggons in den Westen vertrieben. […] Im 80. Jahr der Vertreibung aus Schlesien gilt es politisch und organisatorisch, die Weichen für die Zukunft unserer Verbände und unserer Kultur richtig zu stellen.
mehrDie Redaktion der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN begrüßt Sie herzlich im neuen Jahr. Der Jahresbeginn ist ein guter Moment innezuhalten, zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorn zu richten – so, wie es Stephan Rauhut in seinem Leitartikel eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Die SCHLESISCHEN NACHRICHTEN werden auch weiterhin ein Forum für Information, Erinnerung und Austausch sein. Wir möchten Debatten begleiten, Entwicklungen kritisch einordnen und zugleich das Verbindende in den Mittelpunkt stellen.
mehrWeihnachten – das Fest der Liebe, der Hoffnung, des Innehaltens. Für viele von uns ist es mehr als nur ein kirchlicher Feiertag. Es ist der Moment, in dem Erinnerungen wach werden, Düfte und Klänge vergangener Zeiten unsere Herzen berühren. Vielleicht denken wir an das Leuchten der Kerzen in der schlesischen Heimat oder bei unseren Eltern, Großeltern, an vertraute Lieder, den Geschmack von Mohnklößen oder den Klang der Mitternachtsglocken. Weihnachten ruft diese tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit hervor – nach einem Ort, an dem man zu Hause ist, im Glauben, in der Familie, in der Tradition.
mehrDer Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 13. November 2025 beschlossen, das Oberschlesische Landesmuseum mit 870.000 Euro für die Erneuerung seiner Dauerausstellung zu fördern. Die Mittel sind für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 vorgesehen. Grundlage war ein Konzept des Museums für die Neugestaltung der Dauerausstellung zwecks Attraktivitätssteigerung und Modernisierung seines Standorts.
mehrIm Anschluss an die Bundesdelegiertenversammlung am 8. November 2025 fand in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg der Festakt „75 Jahre Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien e.V.“ statt. Zahlreiche Gäste aus den Reihen der Landsmannschaften sowie Vertreter aus Politik und Kultur kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum würdevoll zu begehen, darunter der Generalkonsul der Republik Polen Marek Gluszko.
mehrAm 8. November 2025 fand in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg die Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien statt. Delegierte aus den Landes- und Kreisgruppen kamen zusammen, um Bilanz zu ziehen, Weichen für die zukünftige Arbeit zu stellen und den Gemeinschaftssinn zu stärken.
mehrDer Brief der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe von 1965 war ein historisch bedeutsames, aber zugleich höchst umstrittenes Dokument. Mit diesem sehr schwierigen Thema setzt sich Carsten Becher in der November-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN intensiv auseinander.
mehrVom 12. bis 17. Oktober 2025 veranstaltete die Landsmannschaft Schlesien das Seminar „Deutsche und Polen – Europäische Nachbarschaft 2025“, an dem 30 Schüler und Studenten aus Gleiwitz (Gliwice) und Hindenburg (Zabrze) gemeinsam mit ihren Betreuerinnen Anna Kentnowska, Katarzyna Martas und Monika Fryczkowska-Soczawa teilnahmen. Tagungsort war das Haus Schlesien in Königswinter.
mehrVom 9. bis 11. Oktober fand im Haus Schlesien in Königswinter die Bundeskulturtagung der Landsmannschaft Schlesien unter der Leitung von Bundesfrauen- und ‑kulturreferentin Anneliese Woschke statt — drei Tage voller Begegnungen, spannender Vorträge und kultureller Impulse.
mehrNach dem Zweiten Weltkrieg fanden über 700.000 Vertriebene aus Schlesien in Niedersachsen ein neues Zuhause. Niedersachsen war damit das Bundesland, welches die meisten Schlesier aufgenommen hatte. Daher übernahm das Land Niedersachsen bereits am 3. Oktober 1950 als Zeichen der Verbundenheit die Patenschaft für die im gleichen Jahr gegründete Landsmannschaft Schlesien. Dass diese Patenschaft nach wie vor lebendig ist und von beiden Seiten gelebt wird, wurde insbesondere in diesem Jahr sichtbar. Am 6. Juni wurde das 75-jährige Jubiläum der Patenschaft mit einem Festempfang in Hannover gewürdigt. Dr. Teresa Nentwig, die selbst schlesische Wurzeln aufzuweisen hat, geht in der Oktober-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN sehr detailliert auf die Geschichte dieser Patenschaft ein.
mehrAm 27. September 2025 wurde der langjährige niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil beim Tag der Heimat in Hannover für seine Verdienste um Schlesien und die Landsmannschaft mit dem Schlesierschild geehrt. Überreicht wurde der Schlesierschild durch den Bundesvorsitzenden Stephan Rauhut, der auch die Laudatio auf den Preisträger hielt.
Der Schlesierschild ist die höchste Auszeichnung, die die Landsmannschaft Schlesien – Nieder– und Oberschlesien e.V. zu vergeben hat und kann nur an 30 lebende Persönlichkeiten verliehen werden.
mehrPreußen war ein deutsches Land, das als Herzogtum vor 500 Jahren entstand. Jahrhundertelang war es eines der mächtigsten Länder in Europa. Auch heute noch erinnern viele Denkmäler und Bauten an die Glanzzeiten Preußens: Die Marienburg, der Berliner Dom oder das Schloss Sanssouci. 1947 wurde Preußen aufgelöst. Auf das fast verdrängte Gründungsjubiläum geht Carsten Becher in seinem Leitartikel in der September-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN ein.
mehrEs gibt gute Neuigkeiten zum Oberschlesischen Landesmuseum. Auf Antrag von Stiftungsratsmitglied Hartmut Koschyk wurde bei der Stiftungsratssitzung am 2. September 2025 einstimmig beschlossen, am Standort Ratingen-Hösel zunächst festzuhalten!
mehrBeim diesjährigen Tag der Niedersachsen in Osnabrück präsentierte sich die Landsmannschaft Schlesien mit einem viel beachteten Stand auf der Landesmeile rund um den Dom. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich an den drei Festtagen über die Arbeit der Landsmannschaft, die lebendige Kultur Schlesiens und die enge Verbundenheit der Schlesier mit ihrem Patenland Niedersachsen.
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