Prof. Micha­el Pietsch starb nach schwe­rer Krank­heit am 22. Sep­tem­ber 2022 in Mainz. Er war ver­hei­ra­tet und hin­ter­lässt sei­ne Ehe­frau und drei Töch­ter. Von 2002 bis 2013 war er Prä­si­dent der Schle­si­schen Lan­des­ver­tre­tung. Seit 2005 ver­trat Prof. Pietsch die Lands­mann­schaft Schle­si­en in der Jury des Kul­tur­prei­ses Schle­si­en des Lan­des Nie­der­sach­sen, seit 2009 gehör­te er dem Stif­tungs­rat der Stif­tung „Deut­sche Kul­tur im öst­li­chen Euro­pa“ und seit 2013 dem Stif­tungs­rat des Schle­si­schen Muse­ums zu Gör­litz an. Im Jah­re 2008 folg­te sei­ne Wahl zum Vize­prä­si­den­ten des Ver­eins Haus Schle­si­en und 2016 zum Präsidenten.

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Die Lands­mann­schaft Schle­si­en hat eine Bro­schü­re zur Paten­schaft des Lan­des Nie­der­sach­sen in den Jah­ren 2020 bis 2022 ver­öf­fent­licht. Die hoch­wer­ti­ge, modern gestal­te­te 36-sei­ti­ge Bro­schü­re ist gegen eine Schutz­ge­bühr von 10 Euro erhält­lich direkt im Online-Shop oder bei der Bun­des­ge­schäfts­stel­le der Lands­mann­schaft Schle­si­en – Nie­der- und Ober­schle­si­en e.V. per Fax unter 02244 92 59–290 oder per E‑Mail an nachrichten@schlesien-lm.de.

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Der Tag der Hei­mat ist der zen­tra­le Gedenk­tag des Bun­des der Ver­trie­be­nen (BdV) und wird von zahl­rei­chen BdV-Kreis- und Orts­grup­pen an ver­schie­de­nen Orten in der gesam­ten Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land aus­ge­tra­gen. Das Leit­wort zum Tag der Hei­mat 2022 lau­tet: „Ver­trie­be­ne und Spät­aus­sied­ler: Brü­cken­bau­er in Euro­pa“. Für die Erleb­nis­ge­nera­ti­on der Ver­trie­be­nen ist „Hei­mat im Osten“ eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Was soll man unter dem Wort „Hei­mat“ nun eigent­lich ver­ste­hen? Der gera­de 25-jäh­ri­ge Moritz Wolff, der pom­mer­sche und ober­schle­si­sche Fami­li­en­wur­zeln hat, setzt sich mit die­sem The­ma im Leit­ar­ti­kel der Sep­tem­ber-Aus­ga­be der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN auseinander. 

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Das 33. Schle­si­sche Musik­fest, ver­mut­lich das ältes­te Musik­fes­ti­val Euro­pas, fin­det unter dem Mot­to „Musik baut Brü­cken“ statt. Das bina­tio­na­le Musik­fest ver­eint Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus sechs euro­päi­schen Län­dern. Zu den Spiel­stät­ten gehö­ren unter ande­rem die Frie­dens­kir­che in Jauer/Jawor, Schloss Fürstenstein/Zamek Książ, die St.-Christophori-Kirche in Breslau/Wroclaw, die Peters­kir­che in Gör­litz sowie die einst für die Aus­tra­gung der Musik­fes­te erbau­te Gör­lit­zer Stadthalle. 

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Die Ver­eh­rung der Hl. Anna und der ober­schle­si­sche Sankt Anna­berg gehö­ren seit Jahr­hun­der­ten zusam­men. Nach Flucht, Ver­trei­bung und Aus­sied­lung der Deut­schen such­ten vor allem die aus Ober­schle­si­en stam­men­den Gläu­bi­ge einen Ersatz­pil­ger­ort in West-Deutsch­land. Hal­tern am See gehört mit Abstand zu der ältes­ten „ober­schle­si­schen Ersatz­pil­ger­stät­te“ in West-Deutsch­land. Aber auch Alt­öt­ting oder Vel­bert-Nevi­ges ent­wi­ckel­ten sich zu Wall­fahrts­or­ten mit einer beson­de­ren Hl. Anna-Ver­eh­rung. Über die dies­jäh­ri­ge schle­si­sche Mut­ter-Anna-Wall­fahrt zum Mari­en­dom in Vel­bert-Nevi­ges berich­ten die SCHLESISCHEN NACHRICHTEN in ihrer August-Ausgabe.

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Die seit 1995 statt­fin­den­de schle­si­sche Mut­ter-Anna-Wall­fahrt zum Mari­en­dom in Vel­bert-Nevi­ges muss­te zwei Jah­re in Fol­ge, 2020 und 2021, coro­nabe­dingt abge­sagt wer­den. Für 2022 im Zuge der ein­keh­ren­den Nor­ma­li­tät, die immer noch im Schat­ten des Coro­na-Virus steht, wur­de die dies­jäh­ri­ge Mut­ter-Anna-Wall­fahrt tra­di­ti­ons­ge­mäß für den letz­ten Juli-Sonn­tag ter­mi­niert und durchgeführt.

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Nach zwei Jah­ren pan­de­mie­be­ding­ter Pau­se konn­te die Arbeits­ge­mein­schaft Schle­si­scher Trach­ten­grup­pen (ARGE) end­lich wie­der die schle­si­schen Far­ben in die Welt tra­gen. Bei der „Euro­peade“ in Memel (Klaipéda/Litauen) war die ARGE mit rund 50 Teil­neh­mern ver­tre­ten. Dies ist das größ­te Fes­ti­val für Folk­lo­re in Euro­pa. Auf­grund der schlim­men Kri­sen in Euro­pa waren die­ses Mal lei­der nur etwa 1300 Teil­neh­mer  aus 75 Regio­nen Euro­pas gemel­det. Doch gera­de in die­ser Zeit war es für die Mit­glie­der der Arbeits­ge­mein­schaft wich­tig, mit einem gemein­sa­men Frie­dens­fest ein Zei­chen für die Ein­heit Euro­pas in kul­tu­rel­ler Viel­falt zu setzen.

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Seit der Über­nah­me der Paten­schaft durch das Land Nie­der­sach­sen über die Lands­mann­schaft Schle­si­en gibt es zahl­rei­che Ver­bin­dun­gen zwi­schen Nie­der­sach­sen und Schle­si­en. Bei dem dies­jäh­ri­gen Tag der Nie­der­sach­sen, dem gro­ßen Lan­des­fest, waren Schle­si­en und die Lands­mann­schaft Schle­si­en prä­sent. Mit einem öku­me­ni­schen Schle­si­er-Got­tes­dienst wur­de auch ein beson­de­rer Akzent gesetzt. Cars­ten Becher zeigt in sei­nem Leit­ar­ti­kel in der Juli-Aus­ga­be der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN die­se schle­si­schen Schwer­punk­te am zwei­ten Juni-Wochen­en­de auf. Schle­si­en und die Schle­si­er sind ein Teil der Nach­kriegs­ge­schich­te Niedersachsens.

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Unter dem Mot­to „Stadt.Land.Fest“ fand in die­sem Jahr der tra­di­tio­nel­le „Tag der Nie­der­sach­sen“ vom 10. bis 12. Juni in der nie­der­säch­si­schen Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver rund um den idyl­li­schen Masch­see statt. Auch die Lands­mann­schaft Schle­si­en prä­sen­tier­te sich mit einem eige­nen Stand bei die­sem drei­tä­gi­gen Kul­tur­fest des Paten­lan­des Niedersachsen.

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Lie­be geht durch den Magen“ – besagt ein altes Sprich­wort. Woher kommt die Lie­be, wohin geht die Lie­be? Das ist ein gro­ßes Geheim­nis. Wenn man aber die­sem Sprich­wort glaubt, dann hat die Lie­be ganz viel mit einem Organ zu tun, das wir nor­ma­ler­wei­se nicht roman­tisch fin­den. Egal, wie man es dreht und wen­det, Essen und Lie­be sind untrenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den. So sind auch Essen und Schle­si­en eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Es gibt sie: Die typisch schle­si­sche Küche! Die­sem The­ma wid­met sich Dr. Heinz-Wer­ner Fle­ger in sei­nem Leit­ar­ti­kel der Juni-Aus­ga­be der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN.

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Vom 10. bis 12. Juni 2022 wird in der nie­der­säch­si­schen Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver der tra­di­tio­nel­le Tag der Nie­der­sach­sen statt­fin­den. Auch die Lands­mann­schaft Schle­si­en wird beim drei­tä­gi­gen Kul­tur­fest rund um den Masch­see mit einem eige­nen Stand ver­tre­ten sein (Stand-Nr. 209, Rudolf-von-Ben­nigsen-Ufer, auf Höhe des NDR-Funkhauses).

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Die Mut­ter­spra­che ist Teil unse­rer Iden­ti­tät, nur in ihr kön­nen anspruchs­vol­le Inhal­te des „Eige­nen Ich/Wer bin Ich“ ver­stan­den wer­den. Das wis­sen wir schon lan­ge. Wie es um den mut­ter­sprach­li­chen Deutsch­un­ter­richt in Schle­si­en bestellt ist, konn­te unlängst eine Schle­si­en-Dele­ga­ti­ons­rei­se der CDU/CSU erfah­ren. Mit dabei war auch Ste­phan Rau­hut, der in sei­nem Leit­ar­ti­kel der Mai-Aus­ga­be der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN die Lage vor Ort exzel­lent beschreibt.

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An Ostern fei­ern Chris­ten die Auf­er­ste­hung Jesu. Die Tage von Grün­don­ners­tag bis Oster­sonn­tag bil­den den Höhe­punkt des Kir­chen­jahrs. Die­ses Jahr wird das höchs­te christ­li­che Glau­bens­fest durch den Krieg in der Ukrai­ne über­schat­tet. Super­in­ten­dent i.R. Mar­tin Her­che erläu­tert in sei­nem Leit­ar­ti­kel in der April-Aus­ga­be der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN gekonnt das Geheim­nis der Auf­er­ste­hung und geht auch auf die schreck­li­chen Ereig­nis­se in der Ukrai­ne ein.

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Unter der Schirm­herr­schaft des Land­tags­prä­si­den­ten von Nord­rhein-West­fa­len, André Kuper, fin­det am 26. März um 18 Uhr ein Bene­fiz­kon­zert für die Ukrai­ne im Haus Ober­schle­si­en in Ratin­gen statt. Alle Ein­tritts­gel­der und Spen­den wer­den zu 100 Pro­zent an das Kon­to der ukrai­ni­schen Regie­rung für die Opfer der rus­si­schen Aggres­si­on weitergeleitet.

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Erst­mals wird am 23. März um 17 Uhr in Sprin­ge der im letz­ten Jahr mit Unter­stüt­zung des Lan­des Nie­der­sach­sen pro­du­zier­te Film „360 Grad Schle­si­en” öffent­lich auf­ge­führt. Zugleich soll an die­sem Abend eine eige­ne lands­mann­schaft­li­che Grup­pe der Lands­mann­schaft Schle­si­en in Sprin­ge und Umge­bung gegrün­det werden.

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Mit­te Dezem­ber 2021 wur­de im pol­ni­schen Sejm vor­erst ent­schie­den, dass im Staatshaushalt
für das Jahr 2022 wesent­lich weni­ger Mit­tel für den Unter­richt der Min­der­hei­ten­spra­chen gewid­met wer­den. Über die Ungleich­be­hand­lung der deut­schen Min­der­heit in Polen, ins­be­son­de­re in Schle­si­en, berich­tet die jun­ge VdG-Mit­ar­bei­te­rin Bogna Piter in der März-Aus­ga­be der SCHLEISCHEN NACHRICHTEN.

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Am Sams­tag, 12. Febru­ar, kamen die Bun­des­vor­sit­zen­den der bei­den schle­si­schen Lands­mann­schaf­ten Klaus Plaszc­zek (Lands­mann­schaft der Ober­schle­si­er) und Ste­phan Rau­hut (Lands­mann­schaft Schle­si­en) zu einem Gedan­ken­aus­tausch zusam­men. Gegen­stand der Bera­tun­gen waren die Her­aus­for­de­run­gen in der Kul­tur­ar­beit der Hei­mat­ver­trie­be­nen und Aus­sied­ler sowie die aktu­el­len Erschwer­nis­se für die deut­sche Min­der­heit in Schlesien.

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Mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Lan­des Nie­der­sach­sen hat der ZDF- und WDR-Jour­na­list Mari­us Rei­chert für die Lands­mann­schaft Schle­si­en den Film „360 Grad Schle­si­en – ein Land, das ver­bin­det“ im letz­ten Jahr pro­du­ziert. Drei Tage lang war der Bun­des­vor­sit­zen­de der Lands­mann­schaft Ste­phan Rau­hut gemein­sam mit dem Bun­des­ju­gend­be­auf­trag­ten Tobi­as Schulz an ver­schie­de­nen Dreh­or­ten in Schle­si­en im ver­gan­ge­nen Jahr unter­wegs. Ent­stan­den ist ein fas­zi­nie­ren­der Doku­men­tar­film über die Lands­mann­schaft und über Schle­si­en ges­tern und heute. 

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