Landkarte Oberschlesiens Norden

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Aktuelle und detaillierte Landkarte vom schlesischen Gebiet rund um Oppeln/Opole zwischen Ohlau/Olawa, Namslau/Namyslow, Kreuzburg/Kluczbork, Tschenstochau/Czestochowa, Groß Strehlitz/Strzelce und Neisse/Nysa. Darstellung aller Orte mit allen Namen in Deutsch und Polnisch. Sehenswürdgkeiten. Ausflugsziele. Historische Informationen.

Karte 100 x 70 cm | gefalzt 15 x 21 cm | 1. Auflage 2026 | ISBN 9783982718514

Die Karte stellt eine Aktualisierung und Erweiterung der bisherigen Landkarte Oppelner Schlesien (Nordteil) dar.

Kategorie:

Beschreibung

Land­kar­te Ober­schle­si­ens Nor­den (von Ohl­au über Oppeln bis Krappitz; von Neis­se bis Tschenstochau)

Die aktu­el­le zwei­spra­chi­ge Land­kar­te Ober­schle­si­ens Nor­den stellt die bis 1920 zu Deutsch­land gehö­ren­den nörd­li­chen Tei­le der heu­ti­gen Woi­wod­schaf­ten Opo­le (woje­wództ­wo opol­skie) und Schle­si­en (woje­wództ­wo śląs­kie) dar. Mit der Dar­stel­lung ALLER Ort­schaf­ten und Wohn­plät­ze (auch der im 20. Jahr­hun­dert ver­schwun­de­nen) und deren Bezeich­nung in Pol­nisch und Deutsch (dar­un­ter sowohl die his­to­ri­schen und heu­te gebräuch­li­chen Orts­na­men, als auch die nach 1933 umbe­nann­ten) in Ver­bin­dung mit der Dar­stel­lung von Sehens­wür­dig­kei­ten, Aus­flugs­zie­len, Rad­we­gen, Schloss­ho­tels, dem aktu­el­len Ver­kehrs­we­ge­netz aber auch still­ge­leg­ten und abge­bau­ten Eisen­bahn­li­ni­en sowie den Grenz­ver­läu­fen des 20. Jahr­hun­derts ist die­se Kar­te gute Grund­la­ge für die Rei­se­vor­be­rei­tung sowie für his­to­ri­sche For­schun­gen – z. B. auf der Suche nach den Wohn­or­ten der Vorfahren.

Der nörd­li­che Teil der Woi­wod­schaf­ten rund um die ober­schle­si­sche Haupt­stadt Oppeln bis nach Tschen­sto­ch­au – der Stadt der schwar­zen Madon­na – ist geprägt von wei­ten Ebe­nen die von der in ihren Auen breit und gemäch­lich dahin­flie­ßen­den Oder durch­zo­gen wer­den. Dich­te Wäl­der, von denen der Sto­ber-Land­schafts­park bei­der­seits des gleich­na­mi­gen Flüss­chens der Bekann­tes­te ist, sind durch ihren Reich­tum an Tie­ren und sel­te­nen Pflan­zen Ziel von Natur-Lieb­ha­bern. Der in den 30er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts ange­leg­te Tura­wa-Stau­see bil­det ein gro­ßes blau­es Auge im Her­zen der Karte.

Die Kar­te zeigt das Umfeld der bedeu­ten­den Indus­trie- und Uni­ver­si­täts­stadt Oppeln/Opole, die durch ihre Lage an der Oder (Titel­fo­to ist die Gebäu­de­grup­pe „Oppel­ner Vene­dig“), durch ihre Kir­chen und Muse­en, den Ring mit Rat­haus und ihre Oder­in­seln Pasche­ke und Bol­ko mit vie­len tou­ris­ti­schen High­lights auf­war­tet. Detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen über die Stadt und ihre Geschich­te gibt der auch bei BLOCHPLAN erschie­ne­ne ver­glei­chen­de Stadt­plan „Oppeln 1938/Opole heute“.

Aber eben­so bedeut­sam wie die Natur­schön­hei­ten und die Woi­wod­schafts-Haupt­stadt ist die Viel­zahl der klei­ne­ren Städ­te und der ca. 1500 Dör­fer, die in der Kar­te ent­hal­ten sind. Am süd­west­li­chen Rand fin­det man die alte Bischofs­stadt Neis­se mit ihrem wie­der­auf­ge­bau­ten Rat­haus­turm und dem Schö­nen Brun­nen, den west­li­chen Kar­ten­rand mar­kiert die frü­he­re Resi­denz­stadt Ohlau/Oława – nahe­bei die her­zog­li­che Resi­denz­stadt Brieg/Brzeg, in der das Piasten­schloss mit sei­nem wun­der­schö­nen Arka­den­hof von gro­ßer Blü­te­zeit zeugt. Brieg beher­berg­te u.a. im 16. Jahr­hun­dert eine ita­lie­ni­sche Künst­ler­ko­lo­nie. Das Renais­sance-Rat­haus stammt auch aus die­ser Zeit.

Im Nor­den geht die Kar­te über Namslau/Namysłów und Kreuz­burg O.S./Kluczbork hin­aus bis an die his­to­ri­sche Schle­sisch-Groß­pol­ni­sche Gren­ze bei Lands­berg O.S./Gorzów Ślą­ski, die durch den Fluss Pros­na mar­kiert wird.

Eben­so fin­det sich auf der Kar­te eine Viel­zahl klei­ne­rer Städt­chen wie Groß Strehlitz/Strzelce Opol­skie, des­sen kriegs­zer­stör­tes Her­zogs­schloss heu­te eine impo­san­te Rui­ne am Ran­de eines weit­räu­mi­gen Parks ist, Guttentag/Dobrodzień, Rosenberg/Olesno, Lublinitz/Lubliniec, Falkenberg/Niemodlin (mit Stadt­mau­er, Syn­ago­ge und Den­dro­lo­gi­schem Park) Krappitz/Krapkowice, Löwen/Lewin Brze­ski oder Grottkau/Grodków die fast alle bedeu­ten­de Kir­chen, Schlös­ser und den für Schle­si­en typi­schen Ring besitzen.

Carlsruhe/Pokój und Kupp/Kup sind Orte, die durch ihren strah­len­för­mi­gen Grund­riss inmit­ten dich­ter Wäl­der auf ihren Ursprung als Orte der Jagd hin­wei­sen. Ein schlim­mes Kapi­tel der Geschich­te wird in Lamsdorf/Łambinowice mit sei­nen Lagern für Kriegs­ge­fan­ge­ne aber auch für die Inter­nie­rung der in der Regi­on ansäs­si­gen deut­schen Zivil­be­völ­ke­rung in der Nach­kriegs­zeit durch Muse­en und Erin­ne­rungs­stät­ten dokumentiert.

In Koppitz/Kopice steht die Rui­ne eines impo­san­ten Schloss­baus, der die Geschich­te von Johan­na Gryc­zik – dem schle­si­schen Aschen­put­tel – erzählt. In ande­ren Schlös­sern, wie z.B. Groß Stein/Kamien Ślą­ski, Stubendorf/Izbicko oder Paulsdorf/Pawłowice kön­nen auch moder­ne Aschen­put­tels in Schloss­ho­tels hoch­herr­schaft­lich schlafen.

Die Nähe zum ober­schle­si­schen Indus­trie­re­vier wird durch Orte wie Malapane/Ozimek – mit sei­ner guss­ei­ser­nen Ket­ten­brü­cke oder Colonnowska/Kolonowskie einem Ort frü­her Eisen­erz­pro­duk­ti­on doku­men­tiert. Hier fin­det sich aber auch mit dem Jurapark bei Krascheow/Krasiejów eine inter­es­sant auf­be­rei­te­te Stät­te palä­on­to­lo­gi­scher Ausgrabungen.

Schrot­holz­kir­chen, die man im gesam­ten gebirgs­na­hen süd­öst­li­chen Raum Polens fin­det, zeu­gen auch im öst­li­chen Teil der Kar­te von den engen his­to­ri­schen Ver­bin­dun­gen Ober­schle­si­ens mit dem angren­zen­den Kleinpolen/Galizien.

Die heu­ti­ge Woi­wod­schaft Oppeln/Opole – das west­li­che Ober­schle­si­en – hat auf­grund ihrer Geschich­te eine Son­der­stel­lung im poli­ti­schen Polen. Hier ist der Anteil von Bewoh­nern die sich selbst als deutsch­spra­chig oder schle­sisch­spra­chig bezeich­nen beson­ders hoch. Des­halb haben vie­le Orte in der Woi­wod­schaft wegen ihres deutsch­spra­chi­gen Bevöl­ke­rungs­an­teils auch heu­te offi­zi­ell sowohl einen pol­ni­schen wie einen deut­schen Orts­na­men und ein dem­entspre­chen­des zwei­spra­chi­ges Orts­schild wenn in den Gemein­den ein deutsch­spra­chi­ger Bevöl­ke­rungs­an­teil von über 20% wohnt. Die heu­te amt­li­chen deut­schen Namen sind in der Kar­te beson­ders markiert (*).

Die beson­de­re Geschich­te der seit dem Mit­tel­al­ter von Deut­schen und Polen besie­del­ten Gegend wird anhand sol­cher Orts­na­men wie Boritsch/Borycz oder Boguschütz/Boguszyce aber auch Tauenzinow/Okoły deut­lich. Ein Drit­tel der Orte auf der Kar­te erhielt in den 30er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts neue ein­ge­deutsch­te oder gänz­lich erfun­de­ne neue Namen. So wur­de z.B. aus Borit­sch 1936 „Schild­bach“ und aus Tau­enz­i­now „Tau­ent­zi­en“. In der Kar­te sind sowohl die his­to­ri­schen, als auch die bis 1945 gül­ti­gen Namen – selbst kleins­ter Orte und Wohn­plät­ze sowie von Forst­häu­sern mit eige­nem Namen/Wohnplatzstatus – ver­zeich­net.  Ein Gesamt­ver­zeich­nis aller in der Kar­te vor­kom­men­den Orts­na­men fin­den Sie auf der Web­sei­te unter Zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen.

Die Kar­te zeigt im sowohl für Rad- und Auto­fah­rer, als auch für ande­re tou­ris­tisch Inter­es­sier­te gut les­ba­ren Maß­stab 1:100.000 detail­liert alle wich­ti­gen Sehens­wür­dig­kei­ten, alle Fern- und Land­stra­ßen sowie die wich­tigs­ten Stadt­stra­ßen, dazu intak­te, still­ge­leg­te sowie abge­bau­te Eisen­bahn­stre­cken und zur bes­se­ren Ori­en­tie­rung geschicht­lich inter­es­sier­ter Nut­zer neben den aktu­el­len auch die deut­schen Kreis­gren­zen von 1937 und die Staats­gren­zen von vor und nach 1920.

Auf der Rück­sei­te ent­hält die Kar­te aus­führ­li­che Orts­ver­zeich­nis­se in Deutsch-Pol­nisch, und Polnisch-Deutsch.

Kar­te 100 x 70 cm | gefalzt 15 x 21 cm | 1. Auf­la­ge 2026 | ISBN 9783982718514

Die Kar­te stellt eine Aktua­li­sie­rung und Erwei­te­rung der bis­he­ri­gen Land­kar­te Oppel­ner Schle­si­en (Nord­teil) dar.