Das Isergebirge

Das Iser­ge­bir­ge (Foto: Wiki­me­dia, Hydrus, CC BY-SA 3.0)

Das Iser­ge­bir­ge ist ein Teil der Sude­ten und bil­det die Ver­bin­dung zwi­schen dem in Deutsch­land gele­ge­nen Zit­tau­er Gebirge/Lausitzer Gebir­ge und dem heu­te in Tsche­chi­en und Polen gele­ge­nen Rie­sen­ge­bir­ge. Das Iser­ge­bir­ge liegt sowohl in Tsche­chi­en als auch Polen und ist Quell­ge­biet von Iser, Queis und Lau­sit­zer Nei­ße.

Seit dem 19. Jahr­hun­dert wird das Gebir­ge Iser­ge­bir­ge genannt, Namens­ge­ber ist der Fluss Iser (tsche­chisch Jize­ra, pol­nisch Ize­ra). Bis dahin zähl­te man die Ber­ge zum Rie­sen­ge­bir­ge.  Der höchs­te Berg ist der in Schle­si­en gele­ge­ne Hin­ter­berg (1126 m), bekann­ter ist jedoch die von einem Aus­sichts­turm bekrön­te Tafel­fich­te (1124 m) auf böh­mi­scher Sei­te.

Typisch für das Iser­ge­bir­ge ist sein sehr rau­es Kli­ma. Nebel­ta­ge und Nie­sel­re­gen sind kei­ne Sel­ten­heit. Die Ber­ge sind teil­wei­se bis zu 160 Tagen mit Schnee bedeckt. Die Som­mer sind kurz und mäßig kühl, so dass bis­wei­len die Tem­pe­ra­tur in den Gip­fel­zo­nen unter den Gefrier­punkt fällt. Lan­ge und hart­nä­cki­ge Win­ter cha­rak­te­ri­sie­ren das Gebiet.