- VERGRIFFEN — Buch der Erinnerungen und Empfindungen

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Mateusz Hartwich, Marek Szajda (Hrsg.): Deutsche und polnische Geschichten aus der Schulzeit in Hirschberg/ Jelenia Góra 1937-1952

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Beschreibung

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Mateusz Hart­wich, Marek Szaj­da (Hrsg.): Deut­sche und pol­ni­sche Geschich­ten aus der Schul­zeit in Hirschberg/ Jele­nia Góra 1937–1952

Die Zeit­zeu­gen zu Wort kom­men zu las­sen, ihre indi­vi­du­el­le Sicht auf his­to­ri­sche Ereig­nis­se wie Krieg, Dik­ta­tur, Ver­fol­gung und Ver­trei­bung zu erfah­ren, stand im Mit­tel­punkt eines deutsch-pol­ni­schen Pro­jekts, das am Ende die Gestalt einer Publi­ka­ti­on annahm. Im „Buch der Erin­ne­run­gen und Emp­fin­dun­gen“, so der deut­sche Titel als Zitat aus einem Zeit­zeu­gen­be­richt, wur­den per­sön­li­che Auf­zeich­nun­gen von Deut­schen und Polen ver­öf­fent­licht, die eines ver­bin­det: der Ort ihrer Kind­heit, Hirschberg/Jelenia Góra im heu­te pol­ni­schen Niederschlesien.

Was die­se Publi­ka­ti­on so beson­ders macht, ist, dass in den Erin­ne­run­gen die gro­ße Geschich­te und die his­to­ri­schen Umbrü­che in der Per­spek­ti­ve von „Teen­agern“ gezeigt wer­den. Wie war es, als Sech­zehn­jäh­ri­ger zum Volks­sturm ver­pflich­tet und als Flak­hel­fer ein­ge­setzt zu wer­den? Wie sah der Schul­weg eines nor­ma­len Schü­lers und wie der Unter­richt in den spä­ten 1930er Jah­ren aus? Was emp­fan­den die jun­gen Men­schen, als sie aus dem zer­stör­ten War­schau ins para­die­sisch anmu­ten­de, voll­kom­men intak­te Hirsch­berg kamen? Das Buch ist im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes eines von Erin­ne­run­gen und Emp­fin­dun­gen, weil nicht nur die Gescheh­nis­se doku­men­tiert, son­dern die eige­ne Wahr­neh­mung des Erfah­re­nen reflek­tiert werden.