München: Würdiges Gedenken zum 100. Geburtstag von Herbert Hupka

Am 15. August die­ses Jah­res wäre der Poli­ti­ker, Publi­zist und enga­gier­te Ver­trie­be­nen­spre­cher Dr. Her­bert Hup­ka 100 Jah­re alt gewor­den. Dies nah­men die Lands­mann­schaft Schle­si­en unter ihrem Bun­des­vor­sit­zen­den Ste­phan Rau­hut, die Sude­ten­deut­sche Lands­mann­schaft unter ihrem Spre­cher und Bun­des­vor­sit­zen­den Bernd Pos­selt, der Ver­band der Deut­schen Gesell­schaf­ten in der Repu­blik Polen unter dem Vor­sitz von Bern­hard Gai­da sowie der Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Aus­sied­ler­fra­gen und natio­na­le Min­der­hei­ten, Hart­mut Kos­chyk MdB zum Anlass, nach Mün­chen zu zwei Gedenk­ver­an­stal­tun­gen ein­zu­la­den.

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Den Auf­takt bil­de­te eine Kranz­nie­der­le­gung am Grab Her­bert Hup­kas auf dem Münch­ner Ost­fried­hof. Die Lands­mann­schaft Schle­si­en, der Ver­band Deut­scher Gesell­schaf­ten in der Repu­blik Polen, die Ost- und Mit­tel­deut­sche Ver­ei­ni­gung von CDU und CSU und Bun­des­be­auf­trag­ter Hart­mut Kos­chyk MdB ehr­ten Her­bert Hup­ka mit Krän­zen und Blu­men­ge­bin­den. Ste­phan Rau­hut, Bern­hard Gai­da und Hart­mut Kos­chyk spra­chen Wor­te des Geden­kens. Der Visi­ta­tor für die Pries­ter und Gläu­bi­gen der frü­he­ren Erz­diö­ze­se Bres­lau, die Graf­schaft Glatz und das ehe­ma­li­ge Gene­ral­vi­ka­ri­at Bra­nitz, Dr. Joa­chim Gie­la hielt eine kur­ze Andacht.

In der Hei­lig Geist Kir­che in der Münch­ner Innen­stadt zele­brier­te Visi­ta­tor Dr. Joa­chim Gie­la gemein­sam mit dem aus Lauban/Niederschlesien stam­men­den frü­he­ren Bay­reu­ther Dekan Sieg­bert Keiling eine Eucha­ris­tie­fei­er zum Geden­ken an Her­bert Hup­ka, bei der auch hei­mat­kirch­li­che Lie­der gesun­gen wur­den, wie z.B. das Hed­wigs-Lied. In sei­ner Pre­digt erin­ner­te Visi­ta­tor Dr. Joa­chim Gie­la an die tie­fe Glau­bens­über­zeu­gung des lang­jäh­ri­gen Bun­des­vor­sit­zen­den der Lands­mann­schaft Schle­si­en, der nach der Demo­kra­ti­sie­rung Polens zahl­rei­che Besu­che nach Schle­si­en unter­nom­men habe und bei­spiels­wei­se der Wie­der­auf­stel­lung des his­to­ri­schen Eichen­dorff-Denk­mals in sei­ner Hei­mat­stadt Rati­bor bei­wohn­te.

Ste­phan Rau­hut, Bernd Pos­selt, Bern­hard Gai­da und Hart­mut Kos­chyk wür­dig­ten im Anschluss an den Gedenk­got­tes­dienst das Lebens­werk von Dr. Her­bert Hup­ka als Par­la­men­ta­ri­er, Bun­des­vor­sit­zen­der der Lands­mann­schaft Schle­si­en und Vize­prä­si­dent des Bun­des der Ver­trie­be­nen, Prä­si­dent des Ost­deut­schen Kul­tur­ra­tes sowie als schaf­fens­rei­cher Publi­zist zu schle­si­schen und gesamt­deut­schen The­men. Auch an den vor­bild­li­chen Ein­satz Hup­kas für die deut­sche Volks­grup­pe in Polen, die deutsch-pol­ni­sche Ver­stän­di­gung sowie das schle­si­sche Geschichts- und Kul­tur­er­be wur­de erin­nert. Durch sei­ne zahl­rei­chen Besu­che in sei­ner schle­si­schen Hei­mat und ganz Polen habe Hup­ka sich auch viel Aner­ken­nung und Respekt bei Tei­len von Poli­tik und Gesell­schaft Polens erwor­ben. Die Ehren­bür­ger­wür­de sei­ner Hei­mat­stadt Rati­bor ist hier­für ein ein­drucks­vol­les Sym­bol.

Quel­le: Hart­mut Kos­chyk MdB, Beauf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung für Aus­sied­ler­fra­gen und natio­na­le Min­der­hei­ten, www.koschyk.de

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