Stephan Rauhut trifft Edi­tha Lor­berg, BdV-Landesvorsitzende von Niedersachsen

Stephan Rauhut trifft die BdV-Landesvorsitzende von NiedersachsenHan­no­ver, 03. Novem­ber 2015 | Der Bun­des­vor­sit­zen­de Ste­phan Rau­hut traf sich ges­tern mit der neu­en BdV-Lan­des­vor­sit­zen­den von Nie­der­sach­sen, Edi­tha Lor­berg, MdL im Haus Deut­scher Osten in Han­no­ver. Bei­de waren einig in der Ziel­set­zung den BdV und die Lands­mann­schaft Schle­si­en im Nor­den zukunfts­fest zu machen. Eine enge Zusam­men­ar­beit dafür wur­de ver­ab­re­det. Nie­der­sach­sen, wo vor 70 Jah­ren mehr als 700.000 Schle­si­er infol­ge der Ver­trei­bung lan­de­ten, hat auch dann eine Ver­ant­wor­tung für Schle­si­en und das schle­si­sche Kul­tur­er­be, wenn die Erleb­nis­ge­nera­ti­on von Ver­trei­bung einst nicht mehr am Leben ist. Der Stamm der Schle­si­er lebt in den nächs­ten Genera­tio­nen wei­ter. Gro­ße Sor­ge berei­tet die Zukunft vie­ler schle­si­scher Hei­mat­stu­ben in nie­der­säch­si­schen Städ­ten und Gemein­den. Lei­der gibt es noch zu vie­le Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, die kei­nen Bezug zu dem ost­deut­schen Erbe in ihren Gemein­den haben. Man­ches Archiv ist bereits ver­lo­ren gegan­gen, man­che Hei­mat­stu­be droht ein­fach ent­sorgt zu wer­den — wäh­rend wert­vol­le Kunst­schät­ze man­gels Inter­es­se bun­des­deut­scher Muse­en dro­hen nach Polen ver­kauft zu wer­den, wo man längst die Bedeu­tung des deut­schen Anteils ihres kul­tu­rel­len Erbes erkannt habe. Der ost­deut­sche Anteil des gesamt­deut­schen his­to­ri­schen und kul­tu­rel­len Erbes muß wie­der stär­ker in der bun­des­deut­schen Gesell­schaft wahr­ge­nom­men wer­den! Er ver­dient mehr Beach­tung!

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