Schlesische Nachrichten März 2015

Recht auf die Hei­mat. Ver­trei­bun­gen sind Unrecht – ges­tern wie heute!
Leit­ar­ti­kel von Ste­phan Rau­hut

Zuneh­mend wer­den von der Poli­tik und den Medien Ver­Ausgabe März 2015glei­che gezo­gen zwi­schen Flucht und Ver­trei­bung der Ost­deut­schen und der Deut­schen aus dem öst­li­chen Mit­tel­eu­ropa und der unkon­trol­lier­ten Zuwan­de­rung heute aus dem nahen Osten und vom Bal­kan. Die meis­ten die­ser Ver­glei­che hin­ken. Nur wenn man davon aus­geht, dass der Ver­lust von einem Vier­tel des Deut­schen Rei­ches und der Ver­lust von mehr als zwei Mil­lio­nen Men­schen­le­ben durch die Ver­trei­bung kein Scha­den wäre, trifft die Aus­sage von Andreas Kos­sert in der „Zeit“, Flücht­linge haben Deutsch­land in der Ver­gan­gen­heit nicht gescha­det, zu. Der Ver­gleich aller­dings mit der Ver­trei­bungs­ge­schichte der Deut­schen nach dem Zwei­ten Welt­krieg und die Bezeich­nung die­ses Gesche­hens als „Migra­ti­ons­ge­schichte“ sind wirk­lich ver­wun­der­lich, schreibt auch Bernd Fabri­tius als Kom­men­tar zu Kos­serts Arti­kel. „Im ers­ten Fall sind Lands­leute, also Deut­sche, inner­halb des glei­chen Volks– und Kul­tur­krei­ses räum­lich ver­trie­ben wor­den. ‚Migra­tion‘ wird das nur noch von weni­gen lin­ken Schön­fär­bern genannt, in der SED-DDR-Diktion hieß das ‚Umsiedlung‘. […]

Eben­falls in die­ser Aus­gabe:

Oster­zeit in Schle­sien | Die Lands­mann­schaft Schle­sien im Inter­net | Deutsch­land­tref­fen der Schle­sier 2015 | Aktu­elle Anlie­gen: Geburts­orte in Schle­sien | Aus der Arbeit – Für die Arbeit | Hei­mat Schle­sien | Flucht und Ver­trei­bung vor 70 Jah­ren | Leser­briefe | Termine

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